Leckeres Essen wird zu einer unvergesslichen Belohnung, vor allem wenn wir hungrig sind. Das gilt auch für Fruchtfliegen. [weniger]
Im Insektengehirn sind Dopamin-ausschüttende Nervenzellen sowohl für die Bildung des Vermeidungs- als auch des Belohnungsgedächtnisses entscheidend. Jedes Kind lernt schnell, negative Situationen zu vermeiden und nach positiven zu streben. Doch nicht nur Menschen können sich an positive und negative Sinneseindrücke erinnern; sogar das verhältnismäßig kleine Gehirn von Fruchtfliegen ist dazu in der Lage. Dabei spielen Nervenzellen eine Rolle, die mit den Pilzkörpern im Fruchtfliegengehirn verbunden sind und den Botenstoff Dopamin enthalten. Forscher des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried identifizierten vier verschiedene spezifische Typen solcher Nervenzellen. Drei dieser Nervenzelltypen übernehmen verschiedene Funktionen bei der Speicherung negativer Reize, während der vierte es den Fliegen ermöglicht, sich positive Sinneseindrücke zu merken. Von frühster Kindheit an lernen wir, Schädlichem aus dem Weg zu gehen und Positives zu suchen.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.