Karten spielen Foto: Jan-Peter Kasper/FSU
Psychologin hinterfragt Standardmethode in ökonomischen Studien Wenn Wissenschaftler das ökonomische Verhalten von Menschen erforschen, dann führen sie u. a. Studien durch, in denen die Probanden auch tatsächlich Geld gewinnen können. Nur so lässt sich eine reale Versuchsumgebung herstellen. In der Standardvariante wird dabei nicht die Gesamtsumme der Gewinnbeträge ausgezahlt, die sich durch das Wiederholen einzelner Durchgänge finanzieller Entscheidungen ergibt, sondern nur ein zufällig bestimmter Betrag aus dem Pool an Einzelgewinnen. Denn man geht davon aus, dass auch die Höhe der einzelnen Beträge wichtig ist, damit die Probanden die Entscheidungen wirklich ernst nehmen. Würde man dann aber die Gesamtsumme auszahlen, wären solche Studien viel zu teuer und damit nicht mehr durchführbar. Psychologinnen und Psychologen der Friedrich-Schiller-Universität Jena haben nun aber herausgefunden, dass die Ergebnisse aus beiden Auszahlungsvarianten nicht deckungsgleich sind.
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