Die Erfindung des Lichtrades

Nanoteilchen mit Effet: Ein photonisches Rad (als grüner Fleck auf dem weißen Un
Nanoteilchen mit Effet: Ein photonisches Rad (als grüner Fleck auf dem weißen Untergrund angedeutet) bringt ein Nanoteilchen in einer optischen Falle dazu, in der Ausbreitungsrichtung des Lichts um sich selbst zu rotieren. Sobald die optische Falle geöffnet wird, saust das Teilchen durch seine Rotationsbewegung davon. [weniger]
Eine neue Form von Lichtwellen erweitert die Möglichkeiten in Biologie, Physik und Nanotechnik. Mikround Nanoteilchen lassen sich mit Licht immer besser steuern. Forscher des Max-Planck-Instituts für die Physik des Lichts in Erlangen können nun mit einem Laser winzige Partikel um eine Achse rotieren lassen, die senkrecht zum Lichtstrahl steht - ein Teilchen dreht sich also wie der Reifen eines Fahrrades in seiner Fortbewegungsrichtung. Das erreichten die Forscher, indem sie ein photonisches Rad erzeugten: Licht mit einem rein transversalen Drehimpuls. Ein solcher Zustand des Lichts war bisher nicht bekannt. Physiker gingen davon aus, dass es nur Licht mit einem propellerförmigen longitudinalen Drehimpuls gibt. Die neue Form der Kontrolle über Lichtwellen macht optische Pinzetten vielseitiger, mit denen sich Zellen und andere Mikround Nanoobjekte festhalten und manövrieren lassen.
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