Die Entwicklung von Tumorstrukturen - vielfarbig, zell- und mikrometergenau

Mitarbeiterin Dagmar Samsel untersucht Gewebepräparate mit einem Multispektral-F
Mitarbeiterin Dagmar Samsel untersucht Gewebepräparate mit einem Multispektral-Fluoreszenz-Scanner. Foto: Michael Szabó/UKJ
Mitarbeiterin Dagmar Samsel untersucht Gewebepräparate mit einem Multispektral-Fluoreszenz-Scanner. Foto: Michael Szabó/UKJ - Mit Hilfe eines modernen Multispektral-Fluoreszenz-Scanners kann die Pathologie am Universitätsklinikum Jena anhand von Mehrfachfärbungen in Gewebeproben Mechanismen der Tumorentstehung und -therapie untersuchen. Das Gerät wurde vom Freistaat Thüringen mit Mitteln aus dem EFRE-Fonds gefördert. Welche Proteine sind aktiviert, wenn sich eine Hautzelle in eine wandernde Krebszelle umwandelt, über welche Moleküle kommunizieren Tumorzellen mit ihrer unmittelbaren Umgebung, welche Botenstoffe beeinflussen das Immunsystem und wie kann man diese als Marker für die Früherkennung oder für die Verbesserung der Therapie einer Krebserkrankung nutzen? Die Beantwortung solcher Fragen nehmen Forscher und Forscherinnen am Universitätsklinikum Jena nun auch mit Hilfe eines Multispektral-Fluoreszenz-Scanners in Angriff. Die erstmals in Jena zur Verfügung stehende Multiplex-Immunfluoreszenz-Markierungsund Bildgebungstechnik ermöglicht die vielfache molekülspezifische Färbung des Gewebes mit Immunfluoreszenzfarbstoffen in einer einzelnen Probe, die ortsgenaue Proteinanalyse im Zellund Mikrometerbereich und eine KI-basierte Zuordnung zueinander und zu Gewebekompartimenten für quantitative Auswertungen. ,,Mit den neuen Möglichkeiten werden wir vor allem unsere tumorbiologische Grundlagenforschung vorantreiben können, aber auch in translationalen Projekten mit klinischem Material wird die Technik zum Einsatz kommen" , betont Nikolaus Gaßler (M.A.
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