Der ’Rosa Winkel’ als Stigma

Blick in die Ausstellung zum ’rosa Winkel’ Foto: Jens-Christian Wagn
Blick in die Ausstellung zum ’rosa Winkel’ Foto: Jens-Christian Wagner/Universität Jena
Blick in die Ausstellung zum 'rosa Winkel' Foto: Jens-Christian Wagner/Universität Jena - Die Überlebenschancen der Häftlinge in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern hingen ganz wesentlich davon ab, in welche Kategorie die Neuankömmlinge einsortiert worden waren. Der stigmatisierende rosa Winkel als Kennzeichnung für homosexuelle Häftlinge kam dabei vielfach einem Todesurteil gleich. Von den etwa 700 homosexuellen Männern, die in die Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora eingeliefert wurden, Überlebte nur knapp jeder zweite das Lager ", sagt Daniel Schuch von der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Gemeinsam mit Jens-Christian Wagner und Studierenden hat Schuch die Ausstellung ,,Rosa Winkel. Als homosexuell verfolgte Häftlinge in den Konzentrationslagern Buchenwald und Mittelbau-Dora" erstellt. Die Schau entstand in Kooperation mit der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora. Zu sehen ist sie ab 25. Mai im Foyer des Universitätshauptgebäudes (Fürstengraben 1) im 1.
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