Bücherrettung sichert kulturelles Erbe

Novemberrevolution Foto: Foto: Bundesarchiv
Novemberrevolution Foto: Foto: Bundesarchiv
Politikwissenschaftler geben Buch über die Novemberrevolution 1918 heraus ,,Die Weimarer Republik ist nicht gescheitert, sie wurde bewusst zerstört von den Feinden der Demokratie", sagt Andreas Braune von der Forschungsstelle Weimarer Republik der Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU). Es sei an der Zeit, jene Ereignisse neu zu bewerten, an deren Anfang die Novemberrevolution 1918 stand. Nötig sei es, so Braune, das Geschehen jener Jahre im internationalen Kontext zu betrachten und mit dem offenen Horizont der Zeitgenossen: ,,Die Weimarer Republik kann durchaus als eine Sternstunde der deutschen Demokratiegeschichte bezeichnet werden." Aktuell bietet die Forschungsstelle gemeinsam mit dem Verein Weimarer Republik einen Blog , mit dem die November-Geschehnisse und die weitere Entwicklung Tag für Tag in den Blick genommen werden. Hier kann das Ringen um die erste deutsche Demokratie Schritt für Schritt nachvollzogen werden. Ergänzend dazu haben Michael Dreyer und Andreas Braune das Buch ,,Zusammenbruch, Aufbruch, Abbruch? Die Novemberrevolution als Ereignis und Erinnerungsort" herausgegeben. Erschienen ist das Buch in der Reihe Weimarer Schriften zur Republik als Band 6. Entsetzen über die Abdankung des Kaisers.
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