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Eberhard Karls Universität Tübingen


Ergebnisse 141 - 160 von 540.


Biowissenschaften - 20.04.2022
Der innere Kompass: eine modulare Karte im Gehirn
Der innere Kompass: eine modulare Karte im Gehirn
Bei der räumlichen Orientierung spielen äußere Landmarken wie ein Kirchturm oder ein gelbes Haus an der Ecke eine Rolle, aber auch ein innerer Kompass, den spezialisierte Nervenzellen im Gehirn bilden. Diese Kopfrichtungszellen, die auf die Blickrichtung reagieren, geben noch viele Rätsel auf. Nun hat ein Forschungsteam der Universität Tübingen herausgefunden, wo diese Zellen genau sitzen, wie sie mit anderen Bereichen des Gehirns verschaltet sind und welche Mechanismen ihre Aktivität unterstützen.

Biowissenschaften - Geschichte & Archeologie - 09.03.2022
Neue Gattung ausgestorbener Gänsevögel entdeckt
Wissenschaftler des Senckenberg Forschungsinstituts und Naturmuseums Frankfurt und des Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment an der Universität Tübingen haben in der Tongrube Hammerschmiede im Allgäu die fossilen Überreste einer bislang unbekannten Gattung prähistorischer Gänsevögel entdeckt.

Paläontologie - Biowissenschaften - 02.03.2022
Schildkröten in Osteuropa Überlebten das Massensterben der Dinosaurier
Schildkröten in Osteuropa Überlebten das Massensterben der Dinosaurier
Eine kleine Schildkrötenart Überlebte das Massensterben der Dinosaurier vor 66 Millionen Jahren: Ein internationales Team unter der Leitung der Paläobiologie der Universität Tübingen hat eine bisher unbekannte Schildkrötenart erstmals beschrieben. Das 19 Zentimeter lange Reptil, das vor 70 Millionen Jahren auf dem Gebiet des heutigen Rumäniens lebte, hat keine engen lebenden Verwandten.

Biowissenschaften - 16.02.2022
Orang-Utans zeigen Voraussetzungen für das Arbeiten mit Steinwerkzeugen
Orang-Utans zeigen Voraussetzungen für das Arbeiten mit Steinwerkzeugen
Die grundlegenden Fähigkeiten zum Einsatz von Steinwerkzeugen könnten unter Primaten sehr viel weiter verbreitet sind als bisher angenommen: Eine Studie der Universität Tübingen, des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig und der Universität Barcelona zeigt, dass Orang-Utans ohne vorheriges Training spontan in der Lage sind, scharfe Steine als Schneidewerkzeuge zu erkennen und einzusetzen.

Astronomie & Weltraum - 14.02.2022
Astronomen entdecken seltene Sternhochzeit
Astronomen entdecken seltene Sternhochzeit
Astronomen der Universitäten Tübingen und Potsdam haben einen neuen Typ Sterne entdeckt: Auf der Jagd nach ,,heißen Sternen" mit dem Large Binocular Telescope in Arizona stieß das Team auf Sterne mit ungewöhnlichen Eigenschaften. Während normale Sternoberflächen aus Wasserstoff und Helium bestehen, sind die Sterne, die unter Leitung von Klaus Werner von der Universität Tübingen gefunden wurden, mit Kohlenstoff und Sauerstoff bedeckt, der Asche einer Helium-Kernfusion.

Pharmakologie - Chemie - 28.01.2022
Neue Erkenntnisse zur Vorhersage der Wirksamkeit von Wirkstoffen in der Arzneimittelentwicklung
Arzneistoffe bestehen aus im Wirkstofflabor entwickelten Molekülen, die an ihr Ziel, meist einem Protein, binden und so ihre Wirkung entfalten. Die tatsächliche Dauer der Bindung eines Wirkstoffmoleküls an sein Zielprotein variiert je nach Wirkstoff. Die Lebensdauer des Wirkstoff-Ziel-Komplexes kann eine entscheidende Rolle für die Wirksamkeit eines Medikaments spielen, da eine lange Verweildauer am Ziel in einigen Fällen für die Wirkung des Medikaments entscheidend sein kann.

Umwelt - Politik - 17.01.2022
Die Ideologisierung der Hochwasserkatastrophe
Das Hochwasser, das im Juli dieses Jahres große Gebiete in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz heimsuchte, kostete 181 Menschen das Leben, zerstörte zahlreiche Gebäude und richtete massive Schäden an Brücken, Straßen und Eisenbahngleisen an. Die Katastrophe wurde sofort zum Top-Thema im Internet, wo heftige Debatten über Ursachen und Konsequenzen entbrannten.

Umwelt - 21.12.2021
Wie der Schwimmfarn dem Regen standhält
Wie der Schwimmfarn dem Regen standhält
Der tropische Schwimmfarn Salvinia molesta hat ausgeklügelte Strukturen entwickelt, um auch bei starken Regenfällen das Wasser zügig von seinen Blättern abperlen zu lassen. Dadurch werden die an der Wasseroberfläche schwimmenden Blätter entlastet, aber vor allem auch die Spaltöffnungen für den Luftaustausch frei gehalten.

Biowissenschaften - Gesundheit - 07.12.2021
Volkskrankheit Migräne: Dem Tsunami im Gehirn auf der Spur
Rund jeder Zehnte in Deutschland ist von ihr betroffen: Migräne. Ein Drittel der Erkrankten leidet zusätzlich unter vorübergehenden neurologischen Symptomen. Bei ihnen geht zum Beispiel ein Flimmern vor den Augen dem Kopfschmerz voraus, die sogenannte Migräne-Aura. Im Gehirn beobachtet man während der Auren ein typisches Aktivitätsmuster: Nachdem eine starke Erregungswelle wie ein Tsunami über die Hirnrinde gezogen ist, folgt eine große Stille.

Gesundheit - Pharmakologie - 24.11.2021
Eigenentwickelter Impfstoff gegen SARS-CoV-2 zeigt starke Immunantwort
Am Universitätsklinikum Tübingen wurde im November 2020 unter Leitung von Juliane Walz in der KKE Translationale Immunologie der Medizinischen Klinik (Ärztlicher Direktor Helmut Salih) die klinische Erprobung eines eigenentwickelten Impfstoffs (CoVac-1) gegen SARS-CoV-2 begonnen. Nun liegen die Ergebnisse der Phase-I-Studie vor und belegen eine potente Aktivierung der T-Zell-Antwort gegen das Coronavirus.

Gesundheit - 27.10.2021
Veränderung der Hirnaktivität bei Rolando-Epilepsie lässt sich durch gezielte Laute im Schlaf beeinflussen
Eine bei Kindern häufige Form der Epilepsie ist die Rolando-Epilepsie, bei der die Anfälle vornehmlich im Schlaf auftreten. Durch im Schlaf vorgespielte kurze Laute können die für die Epilepsie charakteristischen, in der Hirnaktivität messbaren Ausschläge teilweise unterdrückt werden. Das hat ein Forschungsteam der Universität und des Universitätsklinikums Tübingen unter der Leitung von Hong-Viet Ngo und Jan Born vom Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie festgestellt.

Pharmakologie - Gesundheit - 13.10.2021
Neuer Ansatz gegen Nebenwirkungen von Antibiotika
Neuer Ansatz gegen Nebenwirkungen von Antibiotika
Antibiotika helfen bei der Behandlung bakterieller Infektionen und retten jedes Jahr Millionen von Leben. Sie können aber auch die hilfreichen Mikroben in unserem Darm schädigen, eine der ersten Verteidigungslinien unseres Körpers gegen Krankheitserreger schwächen und die positiven Auswirkungen körpereigener Mikrobiota auf unsere Gesundheit beeinträchtigen.

Paläontologie - Geowissenschaften - 11.10.2021
Älteste Fußspuren von Vormenschen auf Kreta datiert
Älteste Fußspuren von Vormenschen auf Kreta datiert
Die ältesten bekannten Fußspuren von Vormenschen stammen von der Mittelmeerinsel Kreta und sind mindestens sechs Millionen Jahre alt. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team von Forschern aus Deutschland, Schweden, Griechenland, Ägypten und England, unter Leitung der Tübinger Wissenschaftler Uwe Kirscher und Madelaine Böhme vom Senckenberg Center for Human Evolution and Palaeoenvironment der Universität Tübingen.

Biowissenschaften - Gesundheit - 06.10.2021
Erster umfassender Atlas der Neuronentypen im Gehirn veröffentlicht
Erster umfassender Atlas der Neuronentypen im Gehirn veröffentlicht
Schon seit mehr als 100 Jahren erforschen Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler die Eigenschaften der Neuronen im Gehirn. Eine der zentralen Fragen dabei ist, inwiefern sich die verschiedenen Nervenzelltypentypen voneinander unterscheiden und welchen Einfluss das auf die Hirnaktivität hat.

Biowissenschaften - Gesundheit - 05.10.2021
Schützt Nervenzellen vor dem Niedergang: ein ungewöhnliches Molekül als Schutzschild
Schützt Nervenzellen vor dem Niedergang: ein ungewöhnliches Molekül als Schutzschild
Der aus Bodenbakterien isolierte Naturstoff Collinolacton reduziert im Laborversuch künstlich verursachten Stress auf Nervenzellen und schützt sie dadurch vor Schäden, wie sie bei neurodegenerativen Erkrankungen auftreten. Das fand ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Stephanie Grond vom Institut für Organische Chemie der Universität Tübingen in einer Studie heraus, die in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie veröffentlicht wurde.

Geschichte & Archeologie - 24.09.2021
Genetische Abstammung und Erbe der Etrusker entschlüsselt
Genetische Abstammung und Erbe der Etrusker entschlüsselt
Die Etrusker, deren Hochphase in der Eisenzeit in Mittelitalien rund 800 Jahre v. Chr. begann, waren eng mit ihren Nachbarn verwandt, den Latinern in der Region Roms. Große Anteile des gemeinsamen genetischen Erbes deuten auf Vorfahren aus der osteuropäischen Steppe hin, die während der Bronzezeit nach Italien und Europa kamen, und die mit der Verbreitung der indogermanischen Sprachen in Europa in Verbindung gebracht werden.

Biowissenschaften - Paläontologie - 17.09.2021
Ein indischer Fischotter in Deutschland
Ein indischer Fischotter in Deutschland
Forscher der Universitäten Tübingen und Zaragoza sind auf eine bislang unbekannte Otterart aus 11,4 Millionen Jahre alten Schichten der Fossilfundstelle Hammerschmiede gestoßen. Die Grabungsstelle im Allgäu wurde 2019 durch Funde des sich zweibeinig fortbewegenden Menschenaffen Danuvius guggenmosi weltweit bekannt.

Biowissenschaften - Informatik - 09.09.2021
Maschinelles Lernen verbessert die biologische Bildanalyse
Maschinelles Lernen verbessert die biologische Bildanalyse
Mit der superauflösenden Mikroskopie gewinnen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler neue Einblicke in die Welt der Zellen und können nanometerkleine Strukturen im Zellinneren erkunden. Das Verfahren hat die Lichtmikroskopie revolutioniert und seinen Erfindern 2014 den Nobelpreis für Chemie eingebracht.

Geschichte & Archeologie - 08.09.2021
Späte Neandertaler auf der Schwäbischen Alb nutzten ausgeklügelte Techniken
Späte Neandertaler auf der Schwäbischen Alb nutzten ausgeklügelte Techniken
Neandertaler, die vor mehr als 45. Jahren auf der Schwäbischen Alb lebten, haben bei der Herstellung von Steinwerkzeugen anspruchsvolle Techniken mit verzweigten Arbeitsgängen verwendet. Das belegen Sammlungen steinerner Artefakte von der Fundstelle Heidenschmiede, aus denen ihre Vorgehensweise rekonstruiert werden konnte.

Biowissenschaften - Gesundheit - 08.09.2021
Zweige der pflanzlichen Immunabwehr sind eng verflochten
Zweige der pflanzlichen Immunabwehr sind eng verflochten
Wie Tiere besitzen auch Pflanzen ein Immunsystem, das auf Angriffe mikrobieller Krankheitserreger reagiert. Es besteht aus zwei Zweigen: erste Abwehrmaßnahmen beginnen bei der Erkennung solcher Eindringlinge außerhalb der Zellen, ein zweiter Alarmierungsweg wird von der Pflanze selbst in der Zelle ausgelöst. In jüngster Zeit hatten sich die Hinweise vermehrt, dass diese bisher getrennt geglaubten Zweige des pflanzlichen Immunsystems verbunden sein könnten.