Studie vergleicht ’De-novo-Proteine’ mit zufällig erzeugten Proteinen

Die Evolution von Proteinstrukturen aus den schier endlosen Möglichkeiten des Se
Die Evolution von Proteinstrukturen aus den schier endlosen Möglichkeiten des Sequenzraums bleibt ein Rätsel. Man kann versuchen, die Schritte, die die Natur unternommen haben könnte, um von einer Struktur zur nächsten zu gelangen, wie durch ein Vergrößerungsglas näher zu betrachten. © Mikhail Makarov
Tschechisch-deutsches Forschungsteam findet kleine, von Vorhersagen abweichende Unterschiede / Veröffentlichung in -Nature Ecology and Evolution-. Die Evolution von Proteinstrukturen aus den schier endlosen Möglichkeiten des Sequenzraums bleibt ein Rätsel. Man kann versuchen, die Schritte, die die Natur unternommen haben könnte, um von einer Struktur zur nächsten zu gelangen, wie durch ein Vergrößerungsglas näher zu betrachten. Mikhail Makarov Proteine sind Bestandteile jeder Zelle. Wie sie sich im Laufe der Evolution verändern, um neue Funktionen im Körper zu Übernehmen, ist seit Langem ein Thema der Forschung. Dass Proteine auch aus einer zufällig neu entstandenen DNA-Struktur in zuvor nicht codierenden Bereichen des Genoms quasi aus dem Stegreif neu entstehen können, ist eine relativ junge Erkenntnis und im Vergleich zu den "klassischen" evolutionären Prozessen wenig untersucht. Ein tschechisch-deutsches Forschungsteam um die Biochemikerin Dr. Klára Hlouchová von der Karls-Universität Prag und den Bioinformatiker Erich Bornberg-Bauer von der Universität Münster hat nun erstmals "De-novo-Proteine" mit vom Computer generierten Proteinen im Hinblick auf Stabilität und Löslichkeit experimentell verglichen und dabei kleine, aber signifikante Unterschiede nachgewiesen.
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