Neue Theorie zum Ursprung der indogermanischen Sprachen

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Eine Karte zeigt die Ausbreitung der indogermanischen Sprachen ausgehend von ihr
Eine Karte zeigt die Ausbreitung der indogermanischen Sprachen ausgehend von ihrer Urheimat unmittelbar südlich des Kaukasus. Abbildung: © P. Heggarty et al., Science (2023)
Eine Karte zeigt die Ausbreitung der indogermanischen Sprachen ausgehend von ihrer Urheimat unmittelbar südlich des Kaukasus. Abbildung: © P. Heggarty et al. Science (2023) - Ein internationales Team von Forschenden aus Linguistik und Genetik unter der Leitung des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig hat einen wichtigen Durchbruch erzielt und damit unser Verständnis zu den Ursprüngen der indogermanischen Sprachen - einer Familie von Sprachen, die von fast der Hälfte der Weltbevölkerung gesprochen werden - maßgeblich erweitert. Beteiligt war auch ein Team der Indogermanistik an der Philosophischen Fakultät der Universität Jena. Seit über zweihundert Jahren debattieren Forschende darüber, wo die indogermanischen Sprachen einst ihren Ursprung hatten. Zwei wesentliche Theorien haben diese Debatte bisher dominiert. Die Steppen-Hypothese verortet ihren Ursprung so vor etwa 6.
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