Die Psychologin Ulrike Kruse von der Uni Jena (r.) mit einer Probandin im Versuchslabor. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Die Psychologin Ulrike Kruse von der Uni Jena (r.) mit einer Probandin im Versuchslabor. Foto: Anne Günther (Universität Jena) - Aussagen von Augenzeuginnen und -zeugen sind eine der wichtigsten Quellen, um Täterinnen und Täter zu identifizieren - und sie sind eine der fehleranfälligsten. Das Innocence Project - eine Organisation, die sich um die Aufklärung von Justizirrtümern in den USA bemüht - gibt beispielsweise an, dass in 64 Prozent der Fälle, in denen sie die Freilassung falsch Verurteilter erwirken konnte, fehlerhafte Augenzeugenaussagen eine Rolle gespielt haben. Um herauszufinden, warum Augenzeuginnen und -zeugen so häufig danebenliegen, ist weitere Forschung notwendig, für die es umfangreiches Anschauungsmaterial braucht. Die Psychologin Ulrike Kruse von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat dieses nun erstellt und dafür eine ungewöhnliche Methode gewählt: Sie hat eigene Mini-Krimis gedreht. Über ihre Arbeit berichtet sie gemeinsam mit ihrem Kollegen Stefan R. Schweinberger in der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins PLOS ONE.
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