Toolbox hilft, Regulation von Rezeptoren systematisch zu untersuchen

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Julia Drube (l.) und Raphael Haider analysieren die Regulation G-Protein-gekoppe
Julia Drube (l.) und Raphael Haider analysieren die Regulation G-Protein-gekoppelter Rezeptoren. Foto: Michael Szabó/UKJ
Julia Drube (l.) und Raphael Haider analysieren die Regulation G-Protein-gekoppelter Rezeptoren. Foto: Michael Szabó/UKJ - Ein Forschungsteam aus Jena und Bonn entwickelte ein Zellsystem zur Analyse der Regulation G-Protein-gekoppelter Rezeptoren. Zum Schutz vor einer Überreizung können diese pharmakologisch wichtigen Rezeptoren durch spezifische Enzyme im Zellinneren inaktiviert werden. Dieser Desensitisierungsmechanismus steht im Verdacht, bei der Entstehung des Gewöhnungseffekts an Schmerz-oder Asthmawirkstoffe eine Rolle zu spielen. Mit seiner jetzt im Journal Nature Communications vorgestellten Toolbox ermöglicht das Team rezeptorspezifisch die systematische Aufklärung des Desensitisierungsverhaltens, das wichtige Hinweise für die Toleranzentwicklung bei Wirkstoffkandidaten geben kann. Sie stehen im besonderen Fokus der Arzneimittelforschung - die G-Protein-gekoppelten Rezeptoren.
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