Falko Schmidt trennt mit einem beheizbaren Mikroskop-Objektiv Nano-Bauteile voneinander. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Falko Schmidt trennt mit einem beheizbaren Mikroskop-Objektiv Nano-Bauteile voneinander. Foto: Anne Günther (Universität Jena) - Eine verblüffende Lösung, miteinander verklebte Nano-Bauteile voneinander zu lösen, entwickelten Physiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena gemeinsam mit Fachkollegen aus Düsseldorf, Göteborg, Lyngby und Triest. Ihre Idee besteht darin, die Nano-Bauteile in ein Lösungsmittel zu tauchen, das sich in der Nähe eines kritischen Punktes befindet. Im Versuchsaufbau gelang es, die verklebten Teile steuerbar voneinander zu trennen, indem die Temperatur des Lösungsmittels verändert wurde. Ihr erfolgreiches Experiment stellen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Fachmagazin ,,Nature Physics" vor. Am kritischen Punkt der Lösung trennen sich die Bauteile voneinander. ,,Wir haben nach einer Lösung gesucht, die unerwünschte Haftreibung von aneinander reibenden Nano-Teilchen aufzuheben" , erläutert Dr. Falko Schmidt vom Institut für Angewandte Physik der Universität Jena.
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