Neue Proteine "aus dem Nichts"

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Taufliegen (hier bei der Paarung) dienten der Studie als Untersuchungsmodell. ©
Taufliegen (hier bei der Paarung) dienten der Studie als Untersuchungsmodell. © Mareike Kopping
Taufliegen (hier bei der Paarung) dienten der Studie als Untersuchungsmodell. Mareike Kopping Proteine bilden den Hauptbestandteil aller modernen Lebensformen: Beispielsweise transportiert der eisenhaltige Proteinkomplex Hämoglobin den Sauerstoff in unserem Blut, Photosynthese-Proteine in den Pflanzenblättern wandeln Sonnenlicht in Energie um und Pilzenzyme helfen uns, Bier zu brauen und Brot zu backen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich bereits lange mit der Frage, wie sich Proteine im Laufe der Jahrtausende verändern oder neu entstehen. Dass vollständige neue Proteine und somit neue Eigenschaften quasi aus dem Nichts entstehen, galt jahrzehntelang als undenkbar - frei nach dem Motto des griechischen Philosophen Parmenides, dass 'Nichts aus nichts entstehen kann" (lateinisch: 'ex nihilo nihil fit"). Wissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität (WWU) Münster haben jetzt mit Kollegen aus den USA und Australien herausgefunden, wie die Evolution die Struktur und Funktion eines neu entstandenen Proteins 'aus dem Nichts" in Taufliegen formt. Dieses Protein ist für die männliche Fruchtbarkeit essenziell. Die Ergebnisse sind in der Zeitschrift 'Nature Communications" veröffentlicht.
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