Zellen der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii. Foto: Mario Krespach/Leibniz-HKI
Zellen der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii. Foto: Mario Krespach/Leibniz-HKI - Marginolaktone - von Bodenbakterien produzierte Naturstoffe - lösen die Bildung eines bislang unbekannten mehrzelligen Zustands bei der eigentlich einzelligen Grünalge Chlamydomonas reinhardtii aus. Die Entstehung von vielzelligen Organismen stellte einen wesentlichen Schritt in der Entstehung von Tieren und Pflanzen dar. Doch wie kam es dazu, dass aus einzelligen Organismen dauerhafte mehrzellige Lebewesen wurden? Ein mögliches Puzzlestück dieser komplexen Vorgänge konnte ein Forschungsteam aus Jena und Leipzig jetzt entschlüsseln. Im Boden leben auf engstem Raum zahllose unterschiedliche Mikroorganismen wie Bakterien und Pilze, aber auch einzellige Algen miteinander. Dabei geht es nicht immer friedlich zu - die Mikroben befinden sich in harter Konkurrenz um Lebensraum und Nahrung. Das Zusammenleben dieser winzigen Organismen wird dabei über sogenannte Naturstoffe, kleine Moleküle, die von Bakterien oder Pilzen produziert werden, reguliert.
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