Gleiten ohne Flügel

Die Schnittstelle zwischen Natur und Technik: Ein Gecko im Regenwald, der auf ei
Die Schnittstelle zwischen Natur und Technik: Ein Gecko im Regenwald, der auf einem Baum landet (links), inspirierte den Bau eines Roboters, der erfolgreich auf einer Wand aufsetzt, die mit einem Sensor ausgestattet ist (rechts). Die schematische Darstellung (Mitte) zeigt den Landereflexes  des Reptils. © Fotos: Ardian Jusufi / Zeichnung: Andre Wee
Die Schnittstelle zwischen Natur und Technik: Ein Gecko im Regenwald, der auf einem Baum landet ( links ), inspirierte den Bau eines Roboters, der erfolgreich auf einer Wand aufsetzt, die mit einem Sensor ausgestattet ist ( rechts ). Die schematische Darstellung ( Mitte ) zeigt den Landereflexes  des Reptils. Fotos: Ardian Jusufi / Zeichnung: Andre Wee - Die Flugund Landefähigkeit von Geckos im Regenwald könnte als technisches Vorbild dienen Geckos inspirieren immer wieder technische Entwicklungen: So dienen die Haftlamellen an ihren Füßen, dank derer sie mühelos glatte, senkrechte Flächen erklimmen und sich sogar kopfüber hängend an der Decke bewegen können, als Vorbild für Klebestreifen. Jetzt kommt eine Eigenschaft hinzu, mit der sich auch die Fortbewegung von Robotern verbessern lassen könnte: Der Gecko Hemidactylus platyurus ist in der Lage, in der Luft zu gleiten und mit hohem Tempo unbeschadet an ihrem Zielpunkt zu landen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für intelligente Systeme in Stuttgart haben nun aufgeklärt, wie das Reptil das schafft. Das gelang ihnen zum einen mit Beobachtungen in der Natur und zum anderen im Labor mit Robotern, die die Fähigkeit des Reptils nachahmen. Der Gecko ( Hemidactylus platyurus ) hat seinen natürlichen Lebensraum in den Bäumen im Regenwald von Singapur.
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