Costanza Geppert beim Käschern von Bienen am Rande eines Getreidefelds. Foto: Bettina Donkó
Costanza Geppert beim Käschern von Bienen am Rande eines Getreidefelds. Foto: Bettina Donkó Forschungsteam unter Göttinger Leitung untersucht Einfluss von Blühstreifen, Öko-Landbau und kleinen Feldern Sowohl die Anlage von Blühstreifen an konventionellen Getreidefeldern als auch die erhöhte Blütendichte im Öko-Landbau fördern Hummeln wie auch einzeln lebende Wildbienen und Schwebfliegen. Hummelvölker profitieren von Blühstreifen an kleinen Feldern, aber von großen Feldern im Ökolandbau. Das zeigen Agrarökologinnen und Agrarökologen der Universität Göttingen in einem Vergleich verschiedener Anbausysteme und Landschaftstypen. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift Journal of Applied Ecology erschienen. Öko-Landbau und die Anlage von Blühstreifen werden finanziell gefördert, um Wildbienen und Schwebfliegen zu unterstützen, die als Bestäuberinnen der meisten Nutzund Wildpflanzen besonders im Fokus stehen. Das Forscherteam wählte in der Umgebung Göttingens neun Landschaften entlang eines Gradienten ansteigender Feldgröße aus und quantifizierte die Wildbienen und Schwebfliegen in jeder Landschaft drei Mal: in einem Öko-Weizenacker, einem Blühstreifen an konventionellem Weizen und einem konventionellen Weizen ohne Blühstreifen.
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