Wieviel Wald braucht es für die Artenvielfalt in Kulturlandschaften?

Lacandona-Regenwald im Südosten Mexikos: Das ein Hektar große Waldstück in der M
Lacandona-Regenwald im Südosten Mexikos: Das ein Hektar große Waldstück in der Mitte hat hohe Bäume, die als Nistplatz seltener Ara-Papageien dienen. Foto: Victor Arroyo-Rodriguez
Lacandona-Regenwald im Südosten Mexikos: Das ein Hektar große Waldstück in der Mitte hat hohe Bäume, die als Nistplatz seltener Ara-Papageien dienen. Foto: Victor Arroyo-Rodriguez Forschungsteam mit Göttinger Beteiligung entwickelt Konzepte zur Förderung der Biodiversität Wälder, insbesondere in den Tropen, beherbergen die weltweit größte Artenvielfalt, sind aber durch die fortschreitende Landnutzung gefährdet. Ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Universität Göttingen hat untersucht, wie hoch der Waldanteil in Kulturlandschaften sein muss, um die meisten Tierund Pflanzenarten zu schützen, die von diesem Lebensraum abhängen. Die Waldanteile müssen bei mindestens 40 Prozent liegen, wobei rund zehn Prozent in großen Schutzgebieten und 30 Prozent in der Landschaft zerstreut sein können. Die Waldfragmente sollten am besten von einer Landschaft mit kleinräumiger, strukturreicher Landbewirtschaftung umgeben sein, um die Wahrscheinlichkeit des Aussterbens der Populationen zu verringern. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Ecology Letters erschienen. Die Forscherinnen und Forscher unter Leitung von Victor Arroyo-Rodriguez von der Nationalen Autonomen Universität von Mexiko werteten für die Studie Literatur aus und stellten Konzepte zur Gestaltung von Kulturlandschaften vor, die für den nachhaltigen Schutz von Wald-Spezialisten und Wald-Generalisten geeignet sind.
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