Schnellere Protonen für die Energiewirtschaft

Forschenden vom RWTH-Lehrstuhl für Physikalische Chemie gelang es, in Zusammenarbeit mit der University of Tokyo die Protonenleitung in einem Oxid zu modellieren und so vorherzusagen, dass die Protonenbeweglichkeit durch Perkolationseffekte erhöht werden kann. Dieses Phänomen ist sowohl für die Grundlagenforschung als auch für technologische Anwendungen, beispielsweise bei der Elektrolyse oder in Brennstoffzellen, von Bedeutung. Die Ergebnisse veröffentlichte das Forschungsteam im Rahmen des Artikels "Nanoscale percolation in doped BaZrO3 for high proton mobility" in der Fachzeitschrift "Nature Materials". Wasserstoff gilt als Energieträger für eine zukünftige, nachhaltige Energiewirtschaft. Er wird unter anderem durch Elektrolyse von Wasser mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien erzeugt, kann gespeichert und in einer Brennstoffzelle wieder zu Strom umgewandelt werden. Sowohl bei der Elektrolyse als auch bei der Brennstoffzellentechnologie sind protonenleitende Oxide wichtige Bestandteile der elektrochemischen Zellen. Eines der besten protonenleitenden Oxide ist Bariumzirkonat dotiert mit Yttrium.
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