Größter Steinmeteorit Deutschlands gefunden: Forscher der Universität Münster bestätigen

Dünschliffe des ’Blaubeuren’-Meteoriten unter dem Polarisationsmikro
Dünschliffe des ’Blaubeuren’-Meteoriten unter dem Polarisationsmikroskop © WWU - Addi Bischoff
Dünschliffe des 'Blaubeuren'-Meteoriten unter dem Polarisationsmikroskop © WWU - Addi Bischoff Der Zufall schlägt auch in der Wissenschaft gelegentlich die verrücktesten Kapriolen. Ein Hausbesitzer stößt 1989 beim Ausheben eines Kabelgrabens auf seinem Grundstück im schwäbischen Blaubeuren mit dem Spaten auf einen Stein von 28 mal 25 mal 20 Zentimeter Größe. Aus einem halben Meter Tiefe lupft er ihn an die Oberfläche, der Stein kommt ihm dabei ungewöhnlich schwer vor. Mit einem Magneten stellt der Finder fest, dass der Stein eisenhaltig ist. Danach liegt der kantige Brocken jahrzehntelang im Garten. Auf die Idee, dass es sich um einen Besucher aus dem Weltall handeln könnte, kommt der Gartenbesitzer allerdings erst 31 Jahre später und meldet seinen Fund im Januar 2020 beim Institut für Planetenforschung des Deutschen Zentrums für Luftund Raumfahrt (DLR). Nach ersten Analysen folgt die wissenschaftliche Sensation: Bei dem Fundstück handelt es sich um einen Steinmeteoriten - mit einer Masse von mehr als 30 Kilogramm der größte, der je in Deutschland gefunden wurde.
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