Corona-Pandemie: Verschwörungstheorien statt Falschmeldungen

In Zeiten der Corona-Pandemie haben sogenannte alternative Nachrichtenmedien im deutschsprachigen Raum nur wenige Falschmeldungen (Fake News) verbreitet - stattdessen neigen sie stärker zur Veröffentlichung von Verschwörungstheorien. Zu diesem Ergebnis kommen Kommunikationswissenschaftlerinnen und Kommunikationswissenschaftler der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) in einer aktuellen Untersuchung. Das vierköpfige Forscherteam unter der Leitung von Thorsten Quandt untersuchte 120. Posts, die von Anfang Januar bis zum 22. März über den Social-Media-Kanal ,,Facebook" veröffentlicht wurden - davon 15.000 von den alternativen Nachrichtenmedien, der Rest von klassischen Medienhäusern. Die Studie ist online erschienen. Als ,,alternative Nachrichtenmedien" werden Angebote bezeichnet, die sich als kritische Gegenstimme und Korrektiv zu journalistischen ,,Mainstream-Medien" verstehen und vor allem online aktiv sind. Sie sind in den vergangenen Wochen vermehrt in die Kritik geraten, da ihnen vorgeworfen wird, die Bevölkerung durch gezielte Falschmeldungen zu gefährden.
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