Michael Heuser und in Felicitas Thol im Labor für Leukämiediagnostik mit DNA-Proben vor einem Hochleistungs-Sequenziergerät. Copyright: Karin Kaiser / MHH
Michael Heuser und in Felicitas Thol im Labor für Leukämiediagnostik mit DNA-Proben vor einem Hochleistungs-Sequenziergerät. Copyright: Karin Kaiser / MHH Internationale Studie zeigt Auswirkungen von Genmutation auf Schweregrad beim myelodysplastischen Syndrom Michael Heuser und Professorin Dr. Felicitas Thol im Labor für Leukämiediagnostik mit DNA-Proben vor einem Hochleistungs-Sequenziergerät. Copyright: Karin Kaiser / MHH Stand: 31. August 2020 Genetische Defekte sind die Ursache von Krebserkrankungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Gen TP53, das als Mutation in vielen Tumoren nachzuweisen ist. Jetzt haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einer weltweiten Kooperation aus 25 Forschungszentren in zwölf Ländern herausgefunden, dass je nach Stärke und Art der Veränderung der Erbsubstanz von TP53 die Krankheitsentwicklung sehr unterschiedlich voranschreiten kann. Sie analysierten genetische und klinische Daten von mehreren tausend Patientinnen und Patienten mit myelodysplastischem Syndrom (MDS), einer bestimmten Form von Blutkrebs und Vorstufe der akuten myeloischen Leukämie (AML). ,,Die Ergebnisse haben unmittelbare Auswirkungen für die Risikoabschätzung und Behandlung von MDS und der Entwicklung einer AML", sagt Professorin Dr. Felicitas Thol, Oberärztin an der Klinik für Hämatologie, Hämostaseologie, Onkologie und Stammzelltransplantation der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.