Fresszellen schützen spezifisch körpereigenes Gewebe
RWTH-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler veröffentlichen Forschungsergebnisse zu organspezifischen Eigenschaften von Makrophagen. Makrophagen sind Zellen des Immunsystems, die zu den Phagozyten, sogenannten Fresszellen, gehören. Sie finden sich in nahezu allen Geweben unseres Körpers - beispielsweise in Darm, Leber, Gehirn und Haut. Hier leisten Makrophagen einen wichtigen Beitrag dazu, eindringende Krankheitserreger zu eliminieren. Sie unterstützen aber auch die Wundheilung und Gewebshomöostase. Angepasst an die Erfordernisse der jeweiligen Gewebe erwerben Makrophagen dabei spezielle Funktionen, so dass sich beispielsweise ein Darmmakrophage nennenswert von einem Lebermakrophagen unterscheidet. Wie sich die funktionellen Unterschiede der verschiedenen Makrophagen herausbilden, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Lehrstuhls für Molekulare Medizin der RWTH unter Leitung von Oliver Pabst erforscht.



