Elegante Nutzung der Symmetrie vereinfacht die Berechnung von Streuamplituden, die den Zusammenstoß von Teilchen in Beschleunigern beschreiben  

Feynman-Diagramm, das einen Streuprozess von 2 nach 3 Teilchen beschreibt
Feynman-Diagramm, das einen Streuprozess von 2 nach 3 Teilchen beschreibt
Um den Aufbau der Materie und damit die Existenz unserer Welt zu erklären, versucht die Physik, mithilfe von Experimenten die kleinsten Bausteine der Materie zu entdecken und zu verstehen. Zu den größten Forschungseinrichtungen überhaupt zählt der Large Hadron Collider (LHC) am Forschungszentrum CERN bei Genf. Hier werden Protonen mit sehr hoher Energie zum Zusammenstoß gebracht und die dabei neu entstehenden Teilchen nachgewiesen. Theoretische Physiker arbeiten daran, Vorhersagen für solche Experimente zu machen. Einen wesentlichen Beitrag dazu liefert nun eine theoretische Arbeit, die auf eine grundlegende Vereinfachung für die Berechnung von Streuprozessen abzielt. Streuprozesse werden durch Wahrscheinlichkeiten, die sogenannten Streuamplituden, beschrieben. Um letztere vorherzusagen, sind komplizierte Berechnungen notwendig.
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