Die Grenzen des Möglichen verschieben

Lithium-Ionen-Batterien als Energiespeicher sind ein Schlüssel zur Elektromobilität und daher ein hochaktuelles Forschungsgebiet. Die Batterien werden ständig weiterentwickelt und verbessert - und dabei in ihrer Zusammensetzung immer komplexer. "Die zunehmende Zahl an Komponenten erfordert die Kombination verschiedener detaillierter analytischer Methoden, um zum Beispiel die im Betrieb der Batterie entstehende Schadstoffe und Alterungsprodukte nachzuweisen. Wir stoßen dabei jedoch inzwischen an die Grenzen des technisch Möglichen", erklärt Dr. Sascha Nowak vom Batterieforschungszentrum MEET der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU). Ein neues Analysegerät soll Abhilfe schaffen. Das weltweit erstmals installierte Gerät wurde jetzt am MEET in Betrieb genommen. Die Technik an sich - die sogenannte Gaschromatographie-Tandem-Massenspektrometrie - wird bereits seit einigen Jahren eingesetzt.
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