Zu hohe Krankenhausauslastung führt zu vermeidbaren Sterbefällen

Verantwortlich: Dr. Patrick Honecker Kölner Wissenschaftler identifiziert ,,Sicherheitsschwelle" für Krankenhäuser Ab einer bestimmten Auslastung bricht die Qualität der Krankenhausbehandlung ein und kritische Patienten sterben mit einer höheren Wahrscheinlichkeit. Diese ,,Sicherheitsschwelle" wird bereits überschritten, wenn das Auslastungslevel noch unter 100 Prozent liegt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam um den Kölner Professor für Management im Gesundheitswesen Ludwig Kuntz. Die Studie erscheint in Kürze im internationalen Journal Management Science (Stress on the Ward: Evidence of Safety Tipping Points in Hospitals). Für die Studie haben die Wissenschaftler Auslastungslevels und Todesfälle in 83 deutschen Krankenhäusern untersucht und eine erhöhte Mortalität ab einer Auslastung von 92,5 Prozent festgestellt. Diesen Prozentsatz definieren sie als Sicherheitsschwelle. Sobald die Sicherheitsschwelle überschritten wird, steigt die Wahrscheinlichkeit, im Krankenhaus zu sterben, stark an.
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