Aufnahme mit einem konfokalen Mikroskop: Rezeptoren im Fliegenohr (grün), überlagert sind Antworten der Rezeptoren auf Schall (rot bis gelb).
Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
Prof. Dr. Martin Göpfert
Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
Thomas Effertz
Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
Göttinger Neurobiologen identifizieren Ionenkanal für hochempfindliches Hören (pug) Wenn Schallwellen auf eine Sinneszelle im Ohr treffen, werden sie dort in elektrische Nervensignale umgewandelt. Wissenschaftler der Universität Göttingen haben nun herausgefunden, dass ein bestimmter Ionenkanal im Ohr der Fruchtfliege Drosophila offenbar speziell für die Schallwandlung in den empfindlichsten Sinneszellen verantwortlich ist. Das bedeutet, dass er das Vermögen der Fliege steuert, besonders leise Geräusche hören zu können. Gleichzeitig konnten die Forscher der Abteilung Zelluläre Neurobiologie nun erstmals nachweisen, dass es in Ohren nicht nur einen, sondern mehrere verschiedene Schallwandler gibt. Die Studien fanden unter der Leitung von Prof. Dr. Martin Göpfert im Rahmen des Sonderforschungsbereichs „Zelluläre Mechanismen sensorischer Signalverarbeitung“ der Universität Göttingen sowie am Bernstein Center for Computational Neuroscience Göttingen statt. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Current Biology veröffentlicht. Seit Jahren suchen Wissenschaftler Ionenkanäle, deren Verlust komplette Taubheit verursacht – ohne diese Schallwandler können Ohren schließlich keine Nervensignale mehr produzieren.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.