Den Rätseln des Weltalls auf der Spur
Bei ihrem letzten Flug bringt die Raumfähre Endeavour in ihrer Ladebucht eine besondere Fracht zur Internationalen Raumstation ISS: das Alpha-Magnet-Spektrometer (AMS). An dem sieben Tonnen schweren und 1,5 Milliarden Euro teuren Instrument haben zehn Jahre lang mehr als 500 Forscher und Ingenieure aus 16 Ländern gearbeitet. Univ.-Prof. Dr. rer.nat. Stefan Schael, Inhaber des RWTH-Lehrstuhls für Experimentalphysik, koordinierte dabei die deutschen Beiträge und ist mit seiner Gruppe maßgeblich beteiligt an der Entwicklung und dem Bau mehrerer Komponenten. "Das AMS-Experiment ist ein herausragendes Projekt der internationalen Grundlagenforschung. Die umfangreiche Beteiligung der RWTH Aachen in den letzten 15 Jahren unterstreicht die Bedeutung der Naturwissenschaften an unserer technischen Hochschule", betont RWTH-Rektor Prof. Ernst Schmachtenberg. Das AMS wird an der Raumstation ISS angebracht und hat die Aufgabe, die kosmische Höhenstrahlung im Weltraum zu vermessen.


