Wissenschaft im Dienste der Verbrechensaufklärung

Die forensische Biologie steht im Mittelpunkt einer Vortragsreihe des ?Offenen Hörsaals? an der Freien Universität, die am 22. April beginnt. Wöchentliche Vorträge nähern sich der biologischen Spurenkunde zur Verbrechensaufklärung aus verschiedenen Perspektiven, in seiner Eröffnungsvorlesung widmet sich Professor Bernd Herrmann der Theorie. Veranstaltet wird die interdisziplinäre Ringvorlesung vom Institut für Biologie der Freien Universität. Die Vorträge finden donnerstags von 18.15 bis 20.00 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Während sich die Rechtsmedizin primär mit der Ermittlung der Todesursache beschäftigt, untersucht die forensische Biologie jegliche Beweismittel biologischen Ursprungs. Anhand breitgefächerter Methoden, etwa der Analyse von Fingerabdrücken, der DNA-Typisierung oder der Auswertung botanischer und insektenkundlicher Spuren, ist die Biologie in der Lage, vor Gericht verwendbare Hinweise zur Aufklärung von Verbrechen zu liefern. Wie in den USA sollten auch in Deutschland die Möglichkeiten der forensischen Biologie stärker für Ermittlungen genutzt werden. Ziel der Vorlesung ist es, dieses Themengebiet aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu beleuchten und Einblicke in die Arbeitsweise jenseits der Fiktion zu geben. Institut für Biologie, Königin-Luise-Str. 12?16, großer Hörsaal der Pflanzenphysiologie, 14195 Berlin-Dahlem (Bus 101 oder Bus X 83 bis Haltestelle 'Botanischer Garten') Dipl.-Biol. Saskia Reibe
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