Revolutionäre Einblicke ins Innere von Salzstöcken

Wissenschaftler ermöglichen Erforschung von Salzschichten ohne aufwändige Bohrungsarbeiten. Salz ist zäh und flüssig. "Es ist ein merkwürdiger Gesteinskörper", sagt Janos Urai vom Lehr- und Forschungsgebiet Geologie, RWTH. Der Wissenschaftler zieht den Vergleich mit Bienenhonig heran: Betrachte man diesen für einen kurzen Augenblick, so scheine er sich nicht zu bewegen. Schaue man aber einige Augenblicke später noch einmal, so könne man erkennen, dass die zähflüssige Masse beispielsweise am Glas heruntertropft. Beim Salz verhält es sich ähnlich: Innerhalb von Salzstöcken gibt es - allerdings auf Jahrtausende betrachtet - eine ständige fließende Bewegung. Dies ist einer der Gründe, warum Salzstöcke für die Lagerung von Erdöl, Erdgas und Abfällen genutzt werden: Salz ist ganz gering durchlässig und im Laufe der Jahre verschließt es, bedingt durch die fließende Fähigkeit des Gesteins, entstandene Risse.
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