Das Denkmal für Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der von 1801-1806 an der Uni Jena war. Foto: Zoe Greta Fischer/Universität Jena
Das Denkmal für Georg Wilhelm Friedrich Hegel, der von 1801-1806 an der Uni Jena war. Foto: Zoe Greta Fischer/Universität Jena - Der Fund bisher nicht ausgewerteter Vorlesungsmitschriften in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising eröffnet neue Zugänge zum Denken des berühmten Philosophen Georg Wilhelm Friedrich Hegel (1770-1831). Verschiedene Teile von Hegels Philosophie sind zumeist nur durch Mitschriften seiner Vorlesungen dokumentiert, die somit herausgehobene Bedeutung für Hegels Einsichten besitzen und Einblicke in sein Philosophieren als ,,work in progress" erlauben. Der Hegel-Biograph und -foscher Professor Klaus Vieweg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena fand in der Diözesanbibliothek des Erzbistums München und Freising fünf Archivkartons mit eng beschriebenen Kladden und Papieren, die seit fast 200 Jahren von der Forschung nicht näher betrachtet wurden. Vieweg zeigt sich begeistert: ,, Eine solche höchst Überraschende und glückliche Entdeckung gelingt wohl nur einmal im Leben und ist vergleichbar mit dem Fund einer neuen Mozart-Partitur ." Die rund 4. Seiten umfassenden Mitschriften stammen aus der Feder von Friedrich Wilhelm Carové (1789-1852), einem der ersten Hegel-Schüler an der Universität Heidelberg. Der katholische Schriftsteller, Publizist und Politiker war einer der führenden Intellektuellen seiner Zeit.
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