Franziska Eberl erhält Otto-Hahn-Medaille

Franziska Eberl mit einer jungen Pappel. Foto: Anna Schroll
Franziska Eberl mit einer jungen Pappel. Foto: Anna Schroll
Franziska Eberl mit einer jungen Pappel. Foto: Anna Schroll - Life Preise & Personalia - Meldung vom: Die Max-Planck-Gesellschaft zeichnet auch in diesem Jahr wieder die besten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler für herausragende Doktorarbeiten aus. Unter ihnen ist Dr. Franziska Eberl vom Max-Planck-Institut für chemische Ökologie, die sich während ihrer Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität den Ökologischen Wechselwirkungen in einem Dreier-Verhältnis von Baum, Schadinsekt und Pilz widmete. Sie fand heraus, dass Pappelblätter, die von einem Rostpilz befallen sind, besonders gern von bestimmten Raupen gefressen werden. Dies bedeutet, dass viele Insekten, die bislang als reine Pflanzenfresser bekannt sind, tatsächlich auch Pilzfresser sind. Darüber hinaus konnte sie die chemischen und genetischen Mechanismen aufdecken, die dem Phänomen zugrundeliegen, dass die Abwehr der Bäume gegen Raupenfraß geschwächt ist, wenn sie bereits von einem Pilz infiziert sind. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Jahresversammlung der Max-Planck-Gesellschaft am 22. Juni 2021 digital statt.
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