Blick in die neue Ausstellung ,,Herrscherbild - Bild von Herrschaft’. Foto: Anne Günther (Universität Jena)
Blick in die neue Ausstellung ,,Herrscherbild - Bild von Herrschaft'. Foto: Anne Günther (Universität Jena) - Münzen transportieren stets eine Botschaft, die über den nominellen Wert der Münze hinausreicht. Mit einem Herrscherbildnis auf den Münzen werden unter anderem Machtansprüche untermauert; die Münzprägung ist ein wichtiges Instrument politischer Herrschaft. Eine Ausstellung im Hauptgebäude der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Fürstengraben 1) zeigt vom 4. April bis 6. Mai, wie die arabischen Eroberer des einstigen oströmischen und des sassanidischen Reiches mit dem Geldwesen umgingen. In der Schau ,,Herrscherbild - Bild von Herrschaft" wird gezeigt, dass für die neuen Machthaber zunächst gar keine Notwendigkeit bestand, eigenes Geld zu prägen. Die arabischen Herrscher importierten byzantinische Münzen und brachten sie in ihrem Einflussgebiet in Umlauf ", sagt Dominik Oesterle. Der Arabist von der Friedrich-Schiller-Universität Jena hat die Ausstellung gemeinsam mit Josef Jeschke kuratiert.
UM DIESEN ARTIKEL ZU LESEN, ERSTELLEN SIE IHR KONTO
Und verlängern Sie Ihre Lektüre, kostenlos und unverbindlich.