Städte wie Berkeley oder Brooklyn haben ihren eigenen magnetischen Puls
Multidisziplinäre Forschungsarbeit untersucht das Magnetfeld von Stadtgebieten mithilfe von Magnetometern. Magnetfelder treten Überall auf, wo Magneten wirken. Die Erde selbst ist von einem Magnetfeld umgeben, dessen Ausrichtung beispielsweise mit einem Kompass abgelesen werden kann. Aber auch Städte besitzen Magnetfelder und lassen sich anhand ihrer magnetischen Signatur deutlich unterscheiden. Zu diesem Ergebnis kommt eine multidisziplinäre Studie, in der zwei US-Städte miteinander verglichen wurden: Berkeley in Kalifornien und Brooklyn, ein Stadtteil von New York City. Dazu hatten Forschende aus den USA und Deutschland während vier Wochen kontinuierlich Daten gesammelt, durch Zusatzmessungen ergänzt und analysiert. "Die Städte haben ihren eigenen magnetischen Puls", fasst Dmitry Budker, Physiker an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und dem Helmholtz-Institut Mainz (HIM), die Auswertung zusammen.


