Belichtete Laborkultur des blauen Rindenpilzes, die die typische kobaltblaue Farbe zeigt. Foto: Stefanie Lawrinowitz
Belichtete Laborkultur des blauen Rindenpilzes, die die typische kobaltblaue Farbe zeigt. Foto: Stefanie Lawrinowitz - Der blaue Rindenpilz wächst auf Baumstämmen und Ästen von Laubbäumen und zeichnet sich durch seine intensive kobaltblaue Farbe aus. Die Substanzklasse, aus der sich diese blaue Farbe ableitet, ist bei vielen Pilzarten verbreitet. Sie ermöglicht es den Pilzen, bioaktive Stoffe herzustellen, die Totholz abbauen und durch die sie mit ihrem mikrobiellen Umfeld interagieren. Forschende des Exzellenzclusters Balance of the Microverse Externer Link an der Friedrich-Schiller-Universität Jena befassten sich nun genauer mit der Frage, wie der Pilz diese blaue Substanz herstellt und fanden heraus, dass ein Faktor entscheidend ist: Licht. Die Ergebnisse der Studie stellen die Forschenden in der Fachzeitschrift "Microbiology Spectrum" vor. Um die blaue Farbe der Pilze genauer zu analysieren, habe ich vor einiger Zeit eine sehr große Menge an Pilzkulturen vorbereitet und diese in den Brutschrank gestellt ", berichtet Dirk Hoffmeister, Professor für Pharmazeutische Mikrobiologie der Uni Jena.
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