Wie Quantenbauelemente ihr Gedächtnis behalten
Forschungsergebnisse in Physical Review X veröffentlicht. Quantenbauelemente reagieren extrem empfindlich auf ihre Umgebung, beispielsweise kann diese die Reaktion auf einen Steuerungsimpuls zeitlich verzögern. Die Entwicklung von Anwendungen ist aufgrund der Schwierigkeiten bei der Modellierung der Quantenbauelemente immer noch eine Herausforderung. Ein Team der RWTH Aachen, des Forschungszentrums Jülich und des JARA-FIT Instituts für Quanteninformation hat jetzt gezeigt, wie diese verzögerten Reaktionen einfacher modelliert werden können. Beteiligt waren hieran Konstantin Nestmann und Valentin Bruch vom Lehrund Forschungsgebiet Theoretische Physik (Theorie der kondensierten Materie) der RWTH Aachen und Maarten Wegewijs vom RWTH-Lehrstuhl für Theorie der statistischen Physik A und Institute for Theoretical Nanoelectronics des Forschungszentrums Jülich. Die Forschungsergebnisse erscheinen in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Physical Review X. In üblichen elektrischen Schaltkreisen treten dämpfende Widerstandseffekte auf. Komplizierter wird es, wenn die Dämpfung zeitverzögert erfolgt und das System ein ,,Gedächtnis" seines vergangenen Verhaltens behält.



