Von Angesicht zu Angesicht

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Modell eines menschlichen Gehirns, im Hintergund eine Versuchsperson mit EEG-Ele
Modell eines menschlichen Gehirns, im Hintergund eine Versuchsperson mit EEG-Elektroden-Kappe. Foto: Jens Meyer (Universität Jena)
Modell eines menschlichen Gehirns, im Hintergund eine Versuchsperson mit EEG-Elektroden-Kappe. Foto: Jens Meyer (Universität Jena) - Gesichter lassen sich durch persönliche Begegnungen besser merken als über digitale Kontakte Das menschliche Gehirn merkt sich Gesichter nach einem persönlichen Treffen besser als nach dem Betrachten von Fotos oder Videos. Das haben Neurowissenschaftlerinnen und -wissenschaftler der Universität Jena herausgefunden. In der aktuellen Ausgabe des Fachmagazins ,,Journal of Neuroscience" veröffentlicht das Forschungsteam um Gyula Kovács und Géza Gergely Ambrus EEG-Daten, die zeigen, dass sich die Vertrautheit eines Gesichts im Gehirn des Betrachters messbar intensiver verankert, wenn es persönlich wahrgenommen wird. Gesichter erkennen und sich merken, das ist für den Menschen seit Beginn seiner Evolution Überlebenswichtig: Schon im Babyalter erkennen wir vertraute Personen und lernen zeitlebens weitere hinzu. Zu erkennen, wer der eigenen Sippe angehört, wer uns wohl gesonnen ist und wer nicht, hilft im persönlichen Umgang und stabilisiert das soziale Gefüge - damals wie heute. Bis zum Erwachsenenalter hat ein Mensch so durchschnittlich 5.
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