Universität Göttingen zeichnet kreative Projektideen aus

Bis zu 5.000 Euro pro Idee – finanziert von der von der AKB-Stiftung

(pug) Homosexualität und Tourismus in Istanbul, Literaturlesungen im Keller oder eine Online-Plattform für Himmelsaufnahmen: Sieben originelle und innovative Projekte wurden in der zweiten Runde des Kreativitätswettbewerbs für Studierende an der Universität Göttingen prämiert. Im vergangenen Wintersemester hatte die Hochschule ihre Studierenden aufgefordert, Vorschläge für Ideen einzureichen, die sie im Team oder allein umsetzen möchten. Insgesamt gingen 16 Projektskizzen von Einzelpersonen und Gruppen ein. Eine Jury wählte daraus die besten Projekte aus, die jetzt in einer Feierstunde im Historischen Gebäude der Niedersächsischen Staatsund Universitätsbibliothek ausgezeichnet wurden.

Die prämierten Projekte werden mit Mitteln der AKB-Stiftung in Höhe von bis zu 5.000 Euro gefördert. Universitätspräsidentin Ulrike Beisiegel bedankte sich bei der AKB-Stiftung für die Förderung. „Mithilfe der Unterstützung durch die AKB-Stiftung können unsere Studierenden spannende Projekte umsetzen und dadurch wichtige Erfahrungen zusätzlich zu ihrem Studium sammeln“, sagte sie.

Neben Qualität und Ideenreichtum wurden vor allem auch soziale und Diversitäts-Aspekte berücksichtigt. So planen Selma Gitanjali Krug, Rebecca Apell und Malte Brammerloh einen Informationsund Begegnungs-workshop für Asylbewerberinnen und -bewerber aus dem Erstaufnahmelager Friedland, zu dem auch Ortsansässige eingeladen sind. Margaux J. Erdmann, Svetlana Stojanovic, Laura Stonies und Susanne Klenke wollen unter anderem Transsexualität, Sexarbeit und Gay Tourism in Istanbul untersuchen. Thomas Albin will eine offene, nicht-kommerzielle Plattform für „All Sky Cameras“ entwickeln; Hartmut Hombrecher und Nikola Müller planen zusammen mit Kevin Kempke Literaturlesungen, die den zwischen Studierenden und Literaturschaffenden fördern sollen.

Der Wettbewerb wurde in diesem Semester erneut ausgeschrieben.