Spannende Experimente, heiße Action und studentisches Theater

Weihnachtsvorlesung der Chemiker Foto: Fakultät für Chemie und Mineralogie

Weihnachtsvorlesung der Chemiker Foto: Fakultät für Chemie und Mineralogie

Spannende Experimente, heiße Action und studentisches Theater


Universität lädt zu Weihnachtsvorlesungen der Physik und Chemie ein

Experimente mit Sanduhren und Pendeln, Rätsel und mysteriöse Ereignisse sowie jede Menge Action versprechen die Weihnachtsvorlesungen der Naturwissenschaftler der Universität Leipzig. "As time goes by" ist am 14. Dezember um 9 Uhr das Motto der 42. Weihnachtsvorlesung der Physik im Großen Hörsaal in der Linnéstraße 5, in der sich alles um die Zeit dreht. Einen Tag später hält Dieter Sicker im Experimental-Hörsaal in der Johannisallee 29 die erste Weihnachtsvorlesung der Chemiker: eine Kombination aus kabarettistischem Vorprogramm des Dozenten und studentischem Theaterspiel, gespickt mit spannenden Experimenten.


"Wenn man einen Physiker fragt, was Zeit ist, dann wird er über Uhren sprechen und wie sie ticken", erklärt Experimentalphysiker Marius Grundmann, der die Vorlesung wie in den vergangenen Jahren zusammen mit Axel Märcker halten wird. Es werden unterhaltsame, aber auch lehrreiche Experimente mit Sanduhren, Pendeln und anderen Oszillatoren sowie Atomuhren die Hauptrolle spielen. Vom Schwerpunktsatz über die nichtlineare Dynamik verschieden eingestellter Metronome bis hin zur allgemeinen Relativitätstheorie reichen die Phänomene, die in diesem Jahr das Publikum faszinieren sollen. "Es wird wie jedes Jahr sein: In der Weihnachtsvorlesung vergeht die Zeit wieder viel zu schnell", sagt Grundmann.

Gleich mehrere Weihnachtsvorlesungen stehen in der Fakultät für Chemie und Mineralogie auf dem Programm. Nach dem Auftakt am 15. Dezember um 8.15 Uhr folgt eine weitere um 11.15 Uhr mit Thorsten Berg. Weiter geht es dann am 18. Dezember um 11.15 Uhr mit Harald Krautscheid und am 19. Dezember um 10.15 Uhr mit Berthold Kersting sowie um 13 Uhr mit Bernd Abel. Bei dem traditionellen chemischen Spektakel geht es wieder heiß her: Es knallt und leuchtet. Die Professoren beginnen die Vorlesung, deren Tradition bis zum Jahr 1954 zurückgeht, mit einer humorwissenschaftlichen Einführung. Danach betreten Studierende und Doktoranden die Bühne und präsentieren ein Lustspiel der ganz besonderen Art. "Es bleibt ein Highlight in der vorweihnachtlichen Zeit. Wie jedes Jahr wird die Handlung bis zum Schluss geheim gehalten, doch passend zu Weihnachten geht es um das Lösen von Rätseln und mysteriöse Ereignisse", berichtet Tobias Severin, der das Programm mit Unterstützung von Kollegen organisiert hat.

Bei Physikern und Chemikern ist das Sitzplatzangebot begrenzt. Der Einlass kann daher nicht garantiert werden. Zeitiges Kommen sichert gute Plätze. Der Besuch der Veranstaltung erfolgt auf eigene Gefahr.