Rheuma - wenn die Gelenke schmerzen

Patientenkolloquium am Uni-Klinikum Bonn: 
                   Dieter C. Wirtz (l

Patientenkolloquium am Uni-Klinikum Bonn: Dieter C. Wirtz (li.) und Thomas Randau (re.) geben einen Überblick rund um rheumatische Erkrankungen; © Rolf Müller / UK Bonn


Im Rahmen des regelmäßig stattfindenden Patientenkolloquiums ,,Uni-Medizin für Sie - Mitten im Leben" lädt das Universitätsklinikum Bonn zu einem Informationsabend ein. Unter dem Motto ,,Rheuma - wenn die Gelenke schmerzen / Weltrheumatag 12.10.2017" geben Vorträge einen Überblick über Ursachen, Diagnose und Behandlungsoptionen bei einer rheumatischen Erkrankung. Die kostenlose Veranstaltung findet am Donnerstag, 19. Oktober, ab 18 Uhr im Hörsaal des Biomedizinischen Zentrums (BMZ), Sigmund-Freud-Straße 25, auf dem Venusberg statt.

Geschwollene und schmerzende Gelenke, steife Knie oder Rückenschmerzen: Millionen Menschen in Deutschland leiden an ,,Rheuma". Dieser Begriff umfasst eine Vielfalt von Erkrankungen, die den Bewegungsapparat, aber auch innere Organe, Haut und Augen befallen können. Dabei ist die Rheumatoide Arthritis die häufigste chronische Gelenkentzündung, bei der die Innenhaut von Gelenken, Sehnenscheiden und Schleimbeuteln betroffen ist. Es ist eine chronische Krankheit, die in Schüben verläuft. Die Ursache ist noch nicht endgültig geklärt. Vermutet wird eine Autoimmunerkrankung, bei der das Immunsystem eine irrtümliche Abwehrreaktion gegen den eigenen Körper führt. Die Krankheit beginnt meist schleichend und führt zunehmend zu Gelenkund Muskelschmerzen. Irgendwann ist dann auch die Beweglichkeit eingeschränkt. In schweren Fällen kommt es sogar zur Zerstörung von Gelenken bis hin zur völligen Gelenksteife.

Rheumatische Erkrankungen wie die Rheumatoide Arthritis sind bis heute nicht heilbar, können aber mittlerweile sowohl konservativ als auch operativ gut behandelt werden. Auf der Informationsveranstaltung gibt Dieter C. Wirtz, Direktor Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn, zusammen mit Dr. Thomas Randau, Facharzt an der Bonner Universitäts-Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, einen Überblick über dem Hintergrund der Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, Diagnostik sowie der medikamentösen Behandlung und nicht-operativen Therapieoptionen. Zudem gehen sie den Fragen nach, wann eine Operation sinnvoll ist, welche verschiedene Methoden es gibt und was bei der operativen Versorgung des Rheumatikers besonders beachtet werden muss. Nach den Vorträgen besteht die Gelegenheit, Fragen an die beiden Referenten vom Universitätsklinikum Bonn zu stellen.

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