,,Redefreiheit": Bioethiker Peter Singer spricht über Grundlage der Streitkultur

Das Kölner Center for Language, Information and Philosophy (CLIP) hat den bekannten Bioethiker Peter Singer zu einem Vortrag in die Vorlesungsreihe ,,Redefreiheit" eingeladen. Singer spricht am Mittwochabend, 20. Juni 2018, in der Aula über ,,Philosophy, Controversy, and Freedom of Speech".

Vertreterinnen und Vertreter der Presse und die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Es ist zudem ein Livestream geplant.

Termin:

Mittwoch, 20. Juni 2018, um 19.30 Uhr
,,CLIP-Lecture mit Peter Singer: Philosophy, Controversy, and Freedom of Speech" (in Englisch)
Universität zu Köln, Aula im Hauptgebäude, Albertus-Magnus-Platz, 50923 Köln

Singer ist Professor an der Princeton University und an der University of Melbourne. Weltweite Bekanntheit erlangte er vor allem mit kontrovers diskutierten Positionen zu Tierrechten und Bioethik wie beispielsweise zu Embryonenschutz und Präimplantationsdiagnostik. Im Laufe seiner Karriere war der Philosoph selbst immer wieder mit Einschränkungen der Redefreiheit konfrontiert. So wurde er im Jahr 2015 vom Philosophie-Festival ,,phil.Cologne" ausgeladen, wogegen zahlreiche Philosophie-Professoren protestiert hatten, auch CLIP-Veranstalter Thomas Grundmann von der Uni Köln.

Die öffentliche Vorlesungsreihe zum Thema ,,Redefreiheit" eröffnet den Rahmen, um mit Vertreterinnen und Vertretern aus Wissenschaft und Politik über die Begründung und zentrale Funktion von Redefreiheit sowie die aktuellen Probleme und Perspektiven zu diskutieren. Zur Eröffnung im April 2018 sprach Bundestags-Vizepräsidentin Claudia Roth (Bündnis 90/Grüne). Der Singer-Termin ist der vorletzte in der Reihe: Am 4. Juli 2018 schließt der Berliner Philosoph Bernd Ladwig mit einem Vortrag ,,Die Redefreiheit als Menschenrecht".

CLIP wurde im Jahr 2017 von Thomas Grundmann, Sprachwissenschaftler Klaus von Heusinger und Sprachphilosoph Sven Bernecker gegründet.