Provenienzforschung: Neue Medienstation und aktuelle Forschungsergebnisse im Online-Portal zur Sammlung Mosse

Gemeinsame Presseeinladung von Freier Universität Berlin und Stiftung Preußischer Kulturbesitz: 2. Mai 2018, Alte Nationalgalerie

Vor einem Jahr wurde die Mosse Art Research Initiative (MARI) gestartet. Ziel von MARI ist es, die umfangreiche Kunstsammlung des jüdischen Verlegers Rudolf Mosse (1843-1920) zu rekonstruieren und zu erforschen, wo sich die von den Nationalsozialisten entzogenen Werke gegenwärtig befinden. Die Ergebnisse werden in einer Forschungsdatenbank, dem MARI-Online-Portal, erfasst. MARI ist die erste öffentlich-private Partnerschaft in der Provenienzforschung und gilt als einzigartig.

Die SPK ist neben anderen Institutionen an diesem Kooperationsprojekt zwischen der Erbengemeinschaft der Familie Rudolf Mosse und der Freien Universität Berlin beteiligt; das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste und die Erbengemeinschaft fördern das Projekt. Schon weit vor Projektstart hatte die SPK neun Werke aus der Mosse-Sammlung in ihren Beständen identifiziert und an die Erben zurückgegeben. Mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien konnte die SPK schließlich drei dieser Werke für die Staatlichen Museen zu Berlin erwerben, zuletzt die ,,Susanna" von Reinhold Begas in der Alten Nationalgalerie. Wir laden Sie ein zur

Präsentation des MARI-Online-Portals mit neuen Forschungsergebnissen und einer Medienstation zu Werken aus der Sammlung Mosse
  • am 2. Mai 2018, um 11.00 Uhr
  • Alte Nationalgalerie, Bodestraße 1-3, 10178 Berlin

Anmeldung bitte bis spätestens 27. April 2018, 12 Uhr per E-Mail: pressestelle [at] hv.spk-berlin (p) de oder per Fax: 030 / 266 41 2821

Es sprechen:

  • Hermann Parzinger, Präsident der SPK

  • Roger Strauch, Head of the Mosse Art Restitution Project and President of The Mosse Foundation

  • Frank Druffner, Komm. Generalsekretär, Kulturstiftung der Länder

  • Uwe Hartmann, Leiter des Fachbereichs Provenienzforschung, Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

  • Meike Hoffmann, projektverantwortliche Koordinatorin MARI, Freie Universität Berlin

  • Christina Haak, Stellvertretende Generaldirektorin, Staatliche Museen zu Berlin