Mündigkeit in der Digitalen Welt

Mündigkeit in der Digitalen Welt ist das Thema einer Tagung am 25. September 2017. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik, Schule und Zivilgesellschaft diskutieren im Rahmen der Konferenz Herausforderungen und Möglichkeiten der Bildung in der digitalen Welt. Besprochen werden unter anderem die Themenkomplexe Datensouveränität, Algorithmen und Mündigkeit sowie Identitätskonstruktionen in der digitalen Welt. ‘Es geht uns um die Feststellung, warum User-Kompetenz nicht unbedingt Medienkompetenz bedeutet’, erklärt Professorin Dr. Petra Anders von der Freien Universität, die die Tagung mitorganisiert hat. Ziel sei es, den Blick auf die Bedeutung von Medienkompetenz und Mündigkeit zu schärfen. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenfrei.

Benjamin Jörissen von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg spricht im Eröffnungsvortrag über die Bedeutung der Medienkritikfähigkeit in der digitalen Welt. In einem weiteren Vortrag fragt der Informatiker und WikiLeaks-Experte Daniel Domscheit-Berg, was Schule in der digitalen Welt zu leisten hat. Und in einer Diskussionsrunde sprechen der Medienpädagoge Thomas Irion von der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Grmünd, Leiterin des Fachbereichs IT der Nelson-Mandela-Grundschule Annemieke Akkermans und  Kommunikationsdesigner und Dozent für interaktive Systeme und Hypermedia an der Hochschule Düsseldorf Thomas Meyer sowie Silvia Fehrmann, Kuratorin der Schools of Tomorrow, über die Frage ‘Auf welche Zukunft bereiten wir Lehrkräfte und unsere Schülerinnen und Schüler eigentlich vor’’.

Organisiert wurde die Tagung gemeinsam von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Freien Universität Berlin. Sie ist der Auftakt für einen Diskurs zur Medienbildung an Schule und Hochschule.