Max und Sophia, Scham und Lönne

Einige Kinder, die 2016 an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik geboren wurd

Einige Kinder, die 2016 an der Würzburger Universitäts-Frauenklinik geboren wurden. (Bild: Universitätsklinikum Würzburg)

Neuer Rekord: Im Jahr 2016 brachten in der Uni-Frauenklinik 1.938 Frauen 2.029 Kinder zur Welt. Einige der Neugeborenen haben sehr unkonventionelle Namen bekommen.

Die Würzburger Universitäts-Frauenklinik meldet für das Jahr 2016 wieder einen Geburtenrekord: An Unterfrankens größter Geburtsklinik fanden 1.938 Entbindungen statt; das sind 16 mehr als im Jahr davor. Damit setzt sich eine langjährige Aufwärtsentwicklung fort.

Bei den 1.938 Entbindungen kamen 2.029 Kinder zur Welt. ‘Neben 86 Zwillingsgeburten fanden bei uns auch eine Drillingsund eine Vierlingsgeburt statt’, berichtet Klinikdirektor Professor Achim Wöckel.

Vorteil: Kooperation mit der Kinderklinik

‘Gerade bei Mehrlingsund Frühgeburten sowie bei Risikoschwangerschaften zahlt sich unsere enge Kooperation mit der Kinderklinik aus’, so Wöckel. Wesentlich sei dabei die unmittelbare Nachbarschaft der neonatologischen Intensivstation mit dem Kreißsaal. So könne bei allen Geburten im Fall des Falles eine sofortige Präsenz der auf Neugeborene spezialisierten Kinderärztinnen und -ärzte sichergestellt werden.

‘Sehr vorteilhaft sind außerdem die gemeinsamen Besprechungen und Fallkonferenzen, bei denen die Neonatologen frühzeitig über den Schwangerschaftsverlauf informiert werden, um gemeinsam mit den Gynäkologen die Betreuung von Mutter und Kind zu planen’, erläutert der Klinikleiter.

In Zukunft sollen nach seinen Angaben weitere gemeinsame Konzepte entwickelt werden, die dann speziell dem Aufbau einer noch besseren Mutter-Kind-Bindung dienen sollen. ‘Insbesondere der geplante Neubau des Zentrums Frauen/Mutter/Kind wird zusätzliche Möglichkeiten eröffnen, auch bei einer eventuell notwendigen Verlegung des Kindes die räumliche Nähe von Mutter und Kind zu erhalten’, kündigt Wöckel an.

Die beliebtesten Mädchennamen

Der beliebteste Name bei den 2016 am Uniklinikum geborenen Mädchen war Sophia/Sofia inklusive Namenskombinationen wie Sophia Helene. 30 Mal entschieden sich Eltern dafür, ihr Kind so zu nennen. Auf den weiteren Plätzen folgen - jeweils auch hier mit Namenskombinationen - Emilia (27), Mila (19), Lena (17), Anna (16), Mia (15) Marie (14), Ella (14), Emma (13) und Sophie/Sofie (13).

Als eher ausgefallen dürfen wohl Mädchennamen gelten wie Cagla, Chimsikandi Iris, Elora, Judäa, Pissan und Scham - sie wurden jedenfalls nur jeweils einmal vergeben.

Die beliebtesten Bubennamen

Bei den Jungs war der Name Maximilian mit 18 Nennungen führend. Noch deutlicher wird diese Spitzenposition, wenn man die 16 Mal gewählte Kurzform Max hinzunimmt sowie die acht Mal vergebenen Namenskombinationen wie Maximilian Ferdinand.

Im weiteren Ranking folgen Elias/Elyas (22), Lukas/Lucas (20), David (19), Noah/Noa (19), Jakob/Jacob (18), Leo (18), Emil (17), Felix (17) und Jonas (16).

Die Namens-Exoten bei den Buben sind Bumba Fernando, Guglielmo, Haxhi, Kalle, Lönne, Neven-Lie, Pacino Chicco und Remus Evan.

Baby-Bildergalerie online

Wer den aktuellen Nachwuchs betrachten möchte, dem sei die Internet-Baby-Galerie der Frauenklinik ans Herz gelegt. Dort werden - selbstverständlich mit Einwilligung der Eltern - Fotos und Daten der Kinder veröffentlicht, die an der Klinik geboren wurden.

Zur Website der Frauenklinik: www.frauenklinik.uni-wuerzburg.de

(Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikums Würzburg)

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03.01.2017, 07:18 Uhr