Matthias Tschöp erhält bayerische Ehrung

  Matthias Tschöp (Bild: A. Eckert / TUM)

Matthias Tschöp (Bild: A. Eckert / TUM)

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Die Bayerische Akademie der Wissenschaften hat Matthias Tschöp zu einem ihrer Mitglieder gewählt. Der Diabetes-Experte der Technischen Universität München (TUM) und des Helmholtz Zentrums München habe mit seiner Arbeit ,,eine wesentliche Erweiterung des Wissensbestandes" seines Fachs bewirkt.


Prof. Matthias Tschöp , Professor für Stoffwechselerkrankungen an der TUM und Direktor des Helmholtz Diabetes Zentrums, wurde in den hochkarätigen interdisziplinären Wissenschaftlerkreis einer der größten und ältesten Akademien in Deutschland gewählt. Das Team von MatthiasTschöp beschäftigt sich in Zusammenarbeit mit Medizinern, Ingenieuren und Chemikern mit der Entwicklung innovativer Verfahren für die personalisierte Vorbeugung und Behandlung von Adipositas und Diabetes.

,,Die Aufnahme in die Bayerische Akademie der Wissenschaften bietet unter anderem den Zugang zu einem phantastischen Netzwerk von exzellenten Forscherinnen und Forschern", so Matthias Tschöp. ,,Auf diesem Wege Alexander von Humboldt nachfolgen zu dürfen, ist mir eine ganz besondere Freude." Die Brüder Alexander und Wilhelm von Humboldt waren ebenso wie Johann Wolfgang von Goethe Mitglieder der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.

Matthias Tschöp wurde 2012 nach langjähriger Tätigkeit in den USA als erster Mediziner mit einer Alexander-von-Humboldt-Professur an die Technische Universität München berufen. Seine wissenschaftlichen Leistungen wurden mit zahlreichen weiteren Ehrungen gewürdigt, unter anderem einem ERC Advanced Grant, dem Erwin-Schrödinger-Preis, dem Paul-Martini-Preis, den Outstanding Scientific Achievement Awards der American Diabetes Association und der Obesity Society und die Carus-Medaille der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina.

Die Bayerische Akademie der Wissenschaften versteht sich als eine Gelehrtengesellschaft, außeruniversitäre Forschungseinrichtung und Ort des lebendigen wissenschaftlichen Dialogs mit Gesellschaft und Politik.