Kooperation für die Zukunft

Vertrag zwischen der Freie Universität und der Senatsverwaltung zur Unterstützung des Schülerlabor-Netzwerks GenaU

Die Koordination des Berlin-Brandenburgischen Schülerlabor-Netzwerks GenaU mit Sitz an der Freien Universität Berlin wird von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit 65.000 Euro jährlich unterstützt. Beide Institutionen unterzeichneten dazu einen Kooperationsvertrag, der die Wertschätzung für das Netzwerk verdeutlicht. Im Rahmen von GenaU sollen Schülerinnen und Schüler für MINT-Fächer - Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - begeistert werden. Die Mitglieder im Netzwerk ermöglichen es Schulklassen, Forschungseinrichtungen und Universitäten zu besuchen, um zu experimentieren und den Forschungsalltag kennenzulernen. Darüber hinaus werden besonders interessierte Schülerinnen und Schüler gefördert und Lehrkräfte weitergebildet. Das Schülerlabor-Netzwerk, 2006 gegründet, umfasst mittlerweile 16 Mitglieder an Forschungseinrichtungen und Hochschulen sowie acht assoziierte Partner in Berlin und Brandenburg.

Zuerst von bundesweiten Förderern und lange Zeit durch die Technologiestiftung Berlin sowie den Arbeitgeberverband Gesamtmetall unterstützt, übernahm 2016 die Senatskanzlei für Forschung und Wissenschaft die Finanzierung, bevor nun von 2018 an die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie das Netzwerk für die kommenden zwei Jahre fördert.

Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, erklärt dazu: ,,Ich freue mich, die herausragende Arbeit des Schülerlabor-Netzwerkes GenaU mit diesem Kooperationsvertrag wirksam unterstützen zu können. Es werden jetzt 16 Schülerlabore logistisch und inhaltlich verzahnt, sodass der Stellenwert des Lernorts ,,Labor" für Lehrund Lernprozesse gestärkt wird. Die bewährte Verbindung des Unterrichts mit Fachwissenschaft sowie gezielter Berufsund Studienorientierung dient der gesamtstrategisch verfolgten Begabungsförderung in den MINT-Fächern. Naturwissenschaftlich interessierte Schülerinnen und Schüler haben in Berlin/Brandenburg einen ganz besonderen Standortvorteil. Die hier zu findende Schülerlabor-Landschaft ist bundesweit einzigartig. Zudem wird hier eine neue Qualität erreicht, die kein Partner allein leisten kann. Deshalb bietet der Kooperationsvertrag eine sehr gute Basis für die Fortsetzung der gemeinsamen, erfolgreichen Arbeit."

Das Koordinationsbüro fungiert als Informationsknotenpunkt und Interessenvertretung für die beteiligten Schülerlabore. Es organisiert Netzwerktreffen, Fortbildungen sowie gemeinsame Veranstaltungen und dient als Beratungsund Ansprechpartner für Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und aus dem Bildungsbereich. Darüber hinaus initiiert GenaU Kooperationsprojekte mit externen Unternehmen zur Berufsund Studienorientierung.

Zu den Mitgliedern des Netzwerks zählen:

Blick in die Materie, Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie, Carl Zeiss Mikroskopierzentrum, Museum für Naturkunde Berlin, Dein Labor, Technische Universität Berlin, DLR_School_Lab Berlin, Deutsches Zentrum für Luftund Raumfahrt, GFZ-Schülerlabor, Deutsches GeoForschungsZentrum, Gläsernes Labor, Campus Berlin-Buch, mathExperience, DFG-Forschungszentrum Matheon und 3D-Labor, MicroLab, Ferdinand-Braun-Institut, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik und Lise-Meitner-Schule Berlin, NatLab und PhysLab der Freien Universität Berlin, NaWiTex, Technische Hochschule Wildau, physik.begreifen, Deutsches Elektronen-Synchrotron, DESY, Science on Tour, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Unex, Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, Unilab Adlershof, Humboldt-Universität zu Berlin, Wettermuseum e. V. Lindenberg.

Die Partner des Netzwerks sind:

Energiezentrum Pankow, Robert-Havemann-Gymnasium, Extavium, Das wissenschaftliche Mitmachmuseum Potsdam, Helleum, Kinderforscherzentrum in Berlin-Hellersdorf, Orbitall FEZ, Berlin-Wuhlheide, OSZ Lise Meitner Berlin, Schülerlabor Geisteswissenschaften, Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Science Center Spectrum, Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin, Solar Explorer, Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.