Kausalität oder Kontingenz im Wandel der Kulturen?

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Ein öffentlicher Workshop zu Fragen kultureller Veränderungen findet am 24. und 25. Juli 2018 an der Freien Universität Berlin statt. Organisiert wird die Veranstaltung im Rahmen der jährlichen zweiwöchigen Sommerschule des Forschungsnetzwerks ,,Principles of Cultural Dynamics" (Prinzipien kultureller Dynamiken). Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Workshops diskutieren in englischer Sprache über die Rolle von Kausalität und Kontingenz beim Bestand und Wandel von Kulturen. Um Anmeldung wird bis 20. Juli unter pcd [at] fu-berlin (p) de gebeten.

Das Projekt ,,Principles of Cultural Dynamics" ist an der Freien Universität angesiedelt. Kooperationspartner sind die Johns Hopkins University, die Harvard University, die Chinese University of Hong Kong, die Hebrew University of Jerusalem und die École des Hautes Études en Sciences Sociales, Paris. Zu den sechs Partnerhochschulen im Netzwerk sind seit seiner Gründung 2013 drei assoziierte Einrichtungen hinzugetreten: die University of California at Davis, die National Research University (HSE) in Moskau und die Australian National University. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen die Dynamiken kultureller Veränderung und Erneuerung von der Antike bis zur Gegenwart. Sie untersuchen, welche Faktoren kulturelle Innovation auslösen, was diese beschleunigt, behindert oder zum Erliegen kommen lässt. Finanziert wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung in der Förderlinie ,,Thematische Netzwerke/Strategische Partnerschaften". Ziel eines solchen Netzwerks soll es sein, die transnationale Zusammenarbeit in der geisteswissenschaftlichen Forschung zu stärken.

Zeit und Ort: Workshop ,,Causality or Contingency: What Keeps Culture Going?"

  • Dienstag, den 24. Juli 2018 von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr und Mittwoch, den 25. Juli 2018 von 10.30 Uhr bis 17.45 Uhr
  • Freie Universität Berlin, Seminarzentrum, Habelschwerdter Allee 45, 14195 Berlin

Vorträge

  • Kwok-Kan Tam (Chinese University of Hong Kong): Causality in Culture and Literature
  • Wilhelm Schmidt-Biggemann (Freie Universität Berlin): Event, Time, Narrative. A Philosophico-historical Examination
  • Alexander Cook (Australian National University): Nature, Culture, and the Ends of History: A (French) Revolutionary Debate
  • Heghnar Watenpaugh (University of California at Davis): Survivor Objects: Cultural Heritage After Genocide
  • Anne Eakin Moss (Johns Hopkins University): Eisenstein and Virtual Reality
  • Mary Sherman (Boston College): Causality, Contingency or How the Arts Come to be Suspect (Followed by a Brief Cautionary Tale)
  • Iris Röbling-Grau (Freie Universität Berlin): Concerning the Evolution of Realism as a Cultural Paradigm in European Literature