Hengstberger-Symposium: Von künstlicher Haut bis Biosensoren

Mit Anwendungsmöglichkeiten organischer Materialien befasst sich ein Hengstberger-Symposium, das vom 27. bis 29. März 2017 im Internationalen Wissenschaftsforum der Universität Heidelberg (IWH) stattfindet. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen sowie Vertreter aus der Praxis werden aktuelle Forschungsergebnisse in diesem Bereich vorstellen und diskutieren. Zu der Tagung ‘New Horizons in Smart Materials’ werden mehr als 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet. Durchgeführt wird das Symposium von Dr. Carlos Romero Nieto vom Organisch-Chemischen Institut der Ruperto Carola.

‘Organische intelligente Materialien bestehen hauptsächlich aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie sind imstande, auf externe Stimuli wie Temperatur, Druck oder ein elektromagnetisches Feld auf kontrollierte Art und Weise anzusprechen’, erläutert Dr. Romero Nieto. Somit eröffnen diese Eigenschaften ebenso wie die Flexibilität dieser Materialien neue technologische Möglichkeiten in zahlreichen Anwendungsfeldern - etwa als künstliche Haut oder als Biosensoren. Das Hengstberger-Symposium wird junge Wissenschaftler aus den Bereichen Chemie, Physik, Gerätebau und Medizin zusammenbringen. Gemeinsam werden sie über aktuelle Herausforderungen diskutieren, die es für den Einsatz organischer intelligenter Materialien in praktischen Anwendungen zu bewältigen gilt.

Carlos Romero Nieto gehört zu den Hengstberger-Preisträgern im Jahr 2016. Der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis wird jährlich an drei Nachwuchswissenschaftler oder Wissenschaftlerteams der Universität Heidelberg vergeben. Mit der Preissumme von jeweils 12.500 Euro erhalten junge Forscherinnen und Forscher die Möglichkeit, alleine oder als Team ein interdisziplinäres Symposium im Internationalen Wissenschaftsforum Heidelberg durchzuführen.



 
 
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