Feuer und Flamme fürs Löten

30 Schülerinnen und Schüler aus Kiel und Umgebung nahmen 2017 an den Power Days

30 Schülerinnen und Schüler aus Kiel und Umgebung nahmen 2017 an den Power Days der Technischen Fakultät der Uni Kiel teil. Das Angebot für Mädchen und Jungs der Klassen 5 und 6 fand in diesem Jahr bereits zum neunten Mal statt, organisiert wurde es von Felix Hoffmann (aussen links) und Max Lutz (aussen rechts) vom Fachbereich Leistungselektronik. Foto/ Copyright: Christoph Wacker

Power Days für Schülerinnen und Schüler zum neunten Mal an der Uni Kiel



Eine ruhige Hand und ein genauer Blick waren gefragt bei den „Power Girls & Power Boys Days“ an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), die gestern (Dienstag, 18. Juli) zu Ende gingen. Bereits zum neunten Mal konnten technikinteressierte Schülerinnen und Schüler aus Kiel und Umgebung nicht nur jede Menge über Strom, Elektrizität und Energiegewinnung lernen, sondern ihr Wissen gleich in Experimenten praktisch umsetzen. Zwei Tage lang löteten und verkabelten 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Batterien, Drähte und LEDs, unterstützt von Mitarbeitern des Fachbereichs Leistungselektronik.
Jette von der Heinrich-Heine-Schule in Heikendorf war zum ersten Mal dabei: „Das Löten ist cool, aber es stinkt ein bisschen“, verriet die 11-Jährige, während sie eine Mini-Taschenlampe zusammenbastelte. „Beim Löten muss man aufpassen, dass man sich nicht verbrennt und bei den Batterien muss man besonders schnell sein, damit sie nicht auslaufen“, erklärte die ebenfalls 11-jährige Jonna von der Ricarda-Huch-Schule Kiel. Als ihre Klassenlehrerin ihr von den Power Days erzählte, wollte sie sofort teilnehmen: „Das mit Strom und Spannung hat sich interessant angehört und ich wollte mal gucken, ob mir das gefällt.“ Die 12-jährige Sophia von der Gemeinschaftsschule Probstei in Schönberg fand es besonders gut, dass sie alle Sachen, die selbst gemacht haben, zum Schluss mit nach Hause nehmen dürfen und Victor von der Immanuel-Kant-Schule in Neumünster hat auch schon eine Idee, was er noch aus der Taschenlampe machen könnte: „Ich könnte sie auch als Schlüsselanhänger benutzen.“
Neben der Taschenlampe für die Hostentasche bauten die Teilnehmerinnen und Teilnehmen auch ein leuchtendes LED-Herz und eine Mini-Windkraftanlage. „Für die Kinder ist es natürlich toll, dass sie so etwas Praktisches machen können. Sie waren beim Theorieteil unheimlich wissbegierig und waren auch bei den Experimenten gleich Feuer und Flamme“, sagt Max Lutz, einer der Organisatoren des Workshops und Mitarbeiter am Fachbereich Leistungselektronik. Auch Spiele zum gegenseitigen Kennenlernen und gemeinsame Pausen gehören zum Programm, das interessierte Schülerinnen und Schülern der 5. und 6. Klassen an Technikund Energiethemen heranführen will.
Unterstützt wurden die „Power Girls & Power Boys Days“ vom Förderverein der Technischen Fakultät und der Firma Jungheinrich.