Erinnerung an Vertreibung und Verfolgung - Universität Bonn in der NS-Zeit

NS-Zeit an der Universität Bonn 
                 Chemie  Andreas Antropoff, ein

NS-Zeit an der Universität Bonn Chemie Andreas Antropoff, einer der aktivsten Nationalsozialisten an der Universität Bonn, hält anlässlich des Hissens der Hakenkreuzfahne im Arkadenhof im Jahr 1933 eine Rede. Bildquelle: Universitätsarchiv Bonn


Zur Geschichte der Universität Bonn zählt auch, dass Wissenschaftler und Studierende in der Zeit des Nationalsozialismus entrechtet, vertrieben und verfolgt wurden. Das Universitätsarchiv und das Universitätsmuseum erinnern daran mit dem Kulturforum der Universität Bonn am Montag, 19. Februar 2018 um 19.00 Uhr in Hörsaal 1 mit der Lesung von Originaldokumenten von und über Otto Löwenstein, Johannes Maria Verweyen und Marie Kahle.

Dr. Thomas Becker führt in das Thema und in die Texte ein. Marcus Brien und Corinna Ketter von der "S.U.B."-Kultur im Kulturforum der Uni Bonn lesen die literarischen und biographischen Texte. Zur 20jährigen Wiederkehr der Rehabilitation der Opfer durch einen Senatsbeschluss der Universität Bonn spricht Klaus Borchard, Altrektor der Universität Bonn und Jubiläumspräsident. Das Kulturforum Musik der Uni Bonn führt Musik aus der fraglichen Zeit auf.

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist kostenfrei.

Um Anmeldung wird gebeten unter:
cams.ukb.uni-bonn.de­/200-jahre-universitaet-bonn/anmeldung.aspx’id=017

Medienvertreter sind herzlich zur Berichterstattung eingeladen.