Die RWTH Aachen besteht auf internationalem Prüfstand

Das internationale Hochschulranking „U-Multirank" für 2017/18 liegt vor – initiiert und finanziert durch die Europäische Kommission vergleicht es 1.500 Hochschulen aus über 90 Ländern. 
 
Rund 30 Indikatoren in den fünf Bereichen Lehre, Forschung, Wissenstransfer, internationale und regionale Ausrichtung wurden zugrunde gelegt. Sie basieren auf Dateninformationen der Hochschulen, einer Publikationsanalyse und einer Studierendenbefragung. Das Ergebnis sind keine klassischen Ranglisten wie bei anderen Rankings üblich. Die Hochschulen erhalten stattdessen entsprechend erreichter Punktoder Prozentzahlen pro Indikator Bewertungen von Eins bis Fünf. Auch die einzelnen Fächer werden verglichen, in diesem Jahr waren es Betriebswirtschaftslehre, Informatik, das Bauingenieurwesen, Maschinenbau und Elektrotechnik.

Die RWTH Aachen erhielt erneut auf Hochschulund auf Fachebene zahlreiche gute Ergebnisse. Im Gesamtranking schneidet sie mit einer mittleren Bewertung von 2,25 wieder überdurchschnittlich ab. Bei 16 von 28 Indikatoren konnte sie die Ranggruppe Eins oder Zwei erreichen. Eine Einteilung der RWTH in die schlechteste der fünf Ranggruppen fand nicht statt. Besonders stark ist die Aachener Exzellenzuni – wie schon im Vorjahr – in der Forschung mit einem Mittelwert von 1,63 und im Knowledge Transfer, hier beträgt der Mittelwert 1,71.

Der Elektrotechnik und dem Maschinenbau gelangen mit jeweils 12 Verbesserungen gegenüber 2015/16 ebenfalls sehr gute Ergebnisse. Im Maschinenbau wurden 22 von 30 Indikatoren die Bewertungen Eins und Zwei zugeteilt, die Elektrotechnik schaffte dies in 23 von 32 Fällen. Erstmals bewertet erreichte das Bauingenieurwesen auf Anhieb vier Mal die beste und acht Mal die zweitbeste Platzierung. Und die Informatik präsentiert sich mit insgesamt 20 Indikatoren in den beiden Spitzengruppen sehr gut im aktuellen Ranking – ebenso wie die Betriebswirtschaftslehre. Sie ist bei insgesamt 19 von 29 Indikatoren in den Gruppen Eins oder Zwei vertreten.

Autor: Julian Palzer